Geschwister-Scholl Schule für rund 5,4 Millionen Euro erweitert

Die Oppumer Geschwister-Scholl-Grundschule an der Fungendonk wurde nach zweijähriger Bauzeit für rund 5,4 Millionen Euro ausgebaut.

„Trotz der Pandemie arbeiten wir unsere Liste der 1.000 Maßnahmen an allen Krefelder Schulen konsequent weiter ab. Stück für Stück verändert sich auf diese Weise die Krefelder Bildungslandschaft, die Lernbedingungen werden besser", sagt Oberbürgermeister Frank Meyer. Da der Altbestand der städtischen Grundschule für einen dreizügigen Ausbau mit integriertem Ganztag kein Erweiterungspotenzial bot, wurde auf dem gegenüberliegenden Eckgrundstück ein Neubau mit fünf neuen Klassenräumen errichtet.

Diese können als multifunktionale Räume für Unterrichts- oder Betreuungszwecke genutzt werden.Der Flurbereich ist offen gestaltet und bildet mit dem Sitzmobiliar eine sogenannte Lernlandschaft. Im kurzen, parallel zur Fungendonk ausgerichteten Gebäudeschenkel sind im 629 Quadratmeter großen Erdgeschoss die Mensa mit Küche sowie Verwaltungs- und Serviceräume untergebracht. „Der Neubau an der Fungendonk ist richtig schön geworden. Besonders wichtig finde ich, dass auch hier wieder eine Mensa integriert wurde, die von der Bürgerschaft im Stadtteil mit genutzt werden kann", betont Meyer. Bis zu 145 Personen finden dort bei Veranstaltungen einen Platz.

Das Gebäude wurde in Massiv- und Skelettbauweise errichtet, um im 560 Quadratmeter großen Obergeschoss räumlich flexibel auf zukünftige Lern- und Unterrichtsformen reagieren zu können. Deswegen sind die Trennwände zwischen den multifunktionalen Räumen sowie zum offenen Flur nicht tragend ausgebildet und können so künftigen Bedürfnissen angepasst werden. Die statische Berechnung der extensiv begrünten Dachfläche über der eingeschossigen Mensa berücksichtigt zudem eine mögliche spätere Aufstockung als Erweiterungsfläche. Der Schulhof ist mit einer Kletterlandschaft aus Seilen und Sitznischen aus Naturstein ausgestattet. Die Pläne für den Erweiterungsbau entwickelte das Architekturbüro Kulla, die Innenarchitektur wurde vom Zentralen Gebäudemanagement Krefeld entworfen und das Außengelände von Mersmann Landschaftsarchitekten gestaltet.

Foto: Stadt Krefeld, Presse und Kommunikation, A. Bischof

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