Am 8. Mai: Internationaler Weltrotkreuz- und Rothalbmondtag – Ehrenamt ist auch in Krefeld unverzichtbar

Das Jubiläum wird am 8. Mai 2021 mit einem digitalen Festakt unter dem Motto „Einheit durch Vielfalt“ gefeiert. Die Wurzeln der Sanitäts- und Wohlfahrtsarbeit der Rotkreuzler*innen reichen in vielen Städten länger zurück: In Krefeld entstand der Kreisverband des DRK offiziell mit seiner ersten Satzung schon am 16. Mai 1887 – damals als „Krankenpflegerverein zur Pflege im Felde verwundeter und erkrankter Krieger“ und entwickelte sich immer weiter zu einem „Unternehmen der Nächstenliebe“, so der damalige Kreisverbandsvorsitzende und Krefelder Stadtdirektor Dr. Karl-Heinz Stienen in der Festschrift zum 100-jährigen Jubiläum. Das gilt auch heute – denn die Haupt- und Ehrenamtler passen sich schnell an Veränderungen in der Krefelder Gesellschaft und im Weltgeschehen an: „In der Corona-Pandemie unterstützen Rotkreuzler, aber auch Mitglieder anderer Wohlfahrtsverbände und Hilfsorganisationen, die staatlichen Strukturen, um Sicherheit und Gesundheit der Bürgerschaft zu bewahren: Sie sind in Impf- und Diagnosezentren im Einsatz, sie leisten ehrenamtliche Unterstützung z.B. über Einkaufshilfen für ältere und gefährdete Bürger*innen oder entwickeln Konzepte, wenn aktuell und lokal schwierige Situationen entstehen“, beschreibt Sabine Hilcker neue Arbeitsfelder, die in den vergangenen Monaten entstanden sind. Außerdem führen die Krefelder Rotkreuzler*innen unter Corona-Bedingungen etablierte Angebote wie Sanitätsdienste, die Absicherung der Sportler*innen am Elfrather See, Einsätze auf dem Rhein auf Anforderung oder auch die Suche vermisster Menschen mit der Rettungshundestaffel durch. „Damit tragen wir weiter dazu bei, dass sich die Menschen in schwierigen Zeiten sicher und geborgen fühlen. Das ist wichtig“, so die Kreisgeschäftsführerin.

Diane Kamps, die Oberin der DRK-Schwesternschaft Krefeld, freut sich, dass das Rotkreuz-Ehrenamt auch in den Arbeitsfeldern der Schwesternschaft lebendig bleibt und sich neues Engagement entwickelt hat: „Die Ehrenamtler*innen bringen sich im Kinder- und Jugendhospiz im stups-KINDERZENTRUM und in der Hospiz-Arbeit für Erwachsene ein. Auch bei letzterer zeigt sich die Gemeinsamkeit in Krefeld: Die Hospiz Stiftung besteht ja aus den drei Stiftern Caritas, ev. Gemeindeverband und Schwesternschaft. ‚Einheit durch Vielfalt‘ - das macht uns gemeinsam stärker“, so Kamps. „In der Corona-Pandemie haben die Hauptamtler*innen Aufgaben des Ehrenamtes übernommen, aber wir haben auch Wege gefunden, die Ausbildung neuer Ehrenamtler*innen online durchzuführen“, führt sie weitere Aspekte aus. Bedeutsam sei auch die Ausbildung des Pflegenachwuchses im Sinne des Rotkreuz-Gedankens in der Schwesternschaft. Corona geschuldet ist die traditionelle Coffee to go-Aktion des DRK, bei der es darum geht, mit den Krefeldern*innen ins Gespräch zu kommen, nicht möglich. „Wir würden uns aber trotzdem freuen, wenn sich Menschen finden, die unsere Arbeit aktiv oder als Fördermitglieder unterstützen möchten“, so Sabine Hilcker.

Handy App

[Link]
   
[Link]
   
[Link]
Go to top