„Quartiersforum Feldstraße“ mit digitalem Bürgerdialog

Mit einem „Quartiersforum Feldstraße" zum geplanten Obdach Krefeld im Südbezirk will Sozialdezernentin Sabine Lauxen die Anwohner und Akteure von Beginn an eng einbinden.

Wie berichtet, plant die Krefelder Stadtverwaltung den Ausbau der bestehenden Notschlafstelle in der ehemaligen Don-Bosco-Schule. Das Betreuungsangebot für Obdachlose soll damit räumlich wie auch konzeptionell neu aufgestellt werden. Die Anregungen von Anliegern sollen dabei aufgenommen und möglichst in das Konzept integriert werden.Dezernentin Sabine Lauxen hatte im April bei der Vorstellung der Pläne in einer digitalen Pressekonferenz bereits betont, dass die Anwohner im Südbezirk eng mit eingebunden würden.

Trotz der aktuellen pandemischen Bedingungen will die Stadtverwaltung nun diesen Dialog beginnen, zunächst digital, später dann auch als Anwohnerversammlung vor Ort. „Wir haben mit dem Obdach Krefeld das Ziel, Menschen aus der Obdachlosigkeit herauszuholen und sie dauerhaft in einem geeigneten Wohnangebot unterzubringen", sagt Lauxen, die gleichzeitig betont, dass dieses Ziel auch im Interesse der ganzen Stadtgesellschaft liegen müsse. Diese Menschen hätten wieder ein Dach über dem Kopf, sie müssten nicht mehr dauerhaft auf der Straße leben. Mit verschiedenen Dialogformaten im „Quartiersforum Feldstraße" will Sabine Lauxen mit den Bürgern ins Gespräch kommen und für den Plan eines Obdach Krefeld werben. Den Auftakt macht ein digitaler Bürgerdialog. „Die Botschaft unseres Quartiersforums ist: Die Stadtverwaltung hört zu, Bürger kommen zu Wort", sagt die Dezernentin.

Bürger können mit Dezernentin in Kontakt treten

So funktioniert der digitale Bürgerdialog: Unter der E-Mail-Adresse This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it. können Anwohner und Interessierte bis Freitag, 28. Mai, zum Thema „Obdach Krefeld" an die Stadtverwaltung mailen, falls gewünscht in der Mail schon Fragen notieren und auch hinterlegen, auf welche Art die Kontaktaufnahme erfolgen soll. Die Stadtverwaltung klärt dann mit den Bürgern alle technischen Details zur Sprechstunde und zur Terminierung. Die Dezernentin bietet zum einen Videotelefonate an. Eine Rückrufbitte kann auch rein telefonisch erfolgen. Optional antworten Sabine Lauxen und ihr Team zudem per E-Mail auf die Bürgeranfragen. „Die Corona-Pandemie macht aktuell leider keine direkten Begegnungen möglich, eine Anwohnerversammlung können wir jetzt nicht veranstalten. Die ist für einen späteren Zeitpunkt auf jeden Fall geplant. Unsere Sprechstunde im Format Quartiersforum bietet aber die Gelegenheit, dass Anwohnerinnen und Anwohner ihre Anliegen schon jetzt vortragen können und man sich dabei schon zu Gesicht bekommt. Ich würde mich freuen, auf diese Art dem einen oder anderen Anlieger zumindest digital jetzt schon begegnen zu können, sagt Sabine Lauxen.

Im Nachgang zur Sprechstunde wird Sabine Lauxen auch in einem Videostatement Stellung nehmen, das in den Sozialen Netzwerken und auf dem Web-Auftritt der Stadtverwaltung unter www.krefeld.de zu sehen sein wird. Darin wird die Sozialdezernentin Antworten auf die drängendsten Fragen der Bürger geben und so transparent machen, welchen Weg die Stadtverwaltung beim Obdach Krefeld gehen will. Sobald es die pandemische Lage zulässt und die Pläne weiter konkretisiert sind, wird die Verwaltung dann auch eine Präsenzveranstaltung anbieten können.

Foto: Stadt Krefeld, Presse und Kommunikation