Sieben-Tage-Inzidenz liegt am Montag bei 142,9

Der städtische Fachbereich Gesundheit meldet am Montag (23. August, Stand: 0 Uhr) in Krefeld 18 neue Corona-Infektionen.

Damit liegt die Gesamtzahl aller bisher bestätigten Fälle bei 12.405. Als aktuell infiziert gelten 391 Personen, am Vortag waren es 400 Personen. Genesen sind inzwischen nach einer Corona-Infektion 11.836 Personen, 37 neu seit dem Vortag. 178 Personen sind im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie in Krefeld verstorben. Die Sieben-Tage-Inzidenz, die Zahl der Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen, steigt auf 142,9.

Am Vortag hatte sie bei 140,3 gelegen. Im Krankenhaus liegen derzeit sechs Patienten aus Krefeld. Einer von ihnen liegt auf der Intensivstation und muss auch beatmet werden. Bisher sind 54.058 Erstabstriche vorgenommen worden, 40 davon sind noch offen.

Neue Corona-Fälle werden auch aus dem Bereich Kindertagesstätten (Kita) und Schulen gemeldet: An der Kita Peter-Lauten-Straße ist ein COVID-19-Fall aufgetreten. Jeweils zwei neue COVID19-Fälle werden aus dem Berufskolleg Kaufmannsschule und der Freiherr-vom-Stein-Realschule gemeldet. Jeweils einen neuen Fall melden die Grotenburgschule, die Mosaikschule, das Hannah-Arendt-Gymnasium und die Gesamtschule Kaiserplatz. Die engen Kontaktpersonen sind über die Regeln der häuslichen Absonderung informiert worden.

Fahrplan für Auffrischungsimpfungen wird festgelegt

Das Land Nordrhein-Westfalen hat in einem Erlass festgelegt, auf welchem Wege sogenannte Auffrischungsimpfungen zur Verstärkung des Impfschutzes gegen COVID-19 erfolgen sollen und wer diese Impfung erhalten kann. Die Reihenfolge der berechtigen Personengruppen ist inzwischen festgelegt worden, nachdem die Gesundheitsministerkonferenz auf Bundesebene eine entsprechende Empfehlung ausgesprochen hatte. Über-80-Jährige, Pflegebedürftige sowie Personen, die ausschließlich Vektorimpfstoffe erhalten haben, sollten demnach sechs Monate nach ihrer letzten erfolgten Impfung eine Auffrischungsimpfung (Booster-Impfung) vornehmen lassen. Diese Auffrischungsimpfung verstärkt den Impfschutz. Durch neue Coronavirus-Varianten ist die Notwendigkeit gestiegen, einen erweiterten Impfschutz vorzunehmen.

Folgende Personengruppen sind nun anspruchsberechtigt - Senioren und Pflegebedürftige

Eine Auffrischungsimpfung erhalten Personen in Pflegeeinrichtungen, Einrichtungen der Eingliederungshilfe und weiteren Einrichtungen mit vulnerablen Gruppen, Personen mit Immunschwäche oder Immunsuppression sowie Pflegebedürftige in ihrer eigenen Häuslichkeit und Höchstbetagte ab 80 Jahren, sofern der Abschluss der ersten Impfserie, also die letzte Impfung gegen COVID-19, mindestens sechs Monate zurückliegt. Bei diesen Gruppen soll eine Auffrischungsimpfung in jedem Fall erfolgen, unbenommen von der Frage, welcher Impfstoff bei den ersten Impfungen verwendet wurde. Für diese Personengruppen übernehmen niedergelassene Ärzte die Auffrischungsimpfung und besuchen stationäre und teilstationäre Pflegeeinrichtungen, Tagespflege, Demenz-WGs oder beispielsweise Einrichtungen der Eingliederungshilfe und Werkstätten für Menschen mit Behinderung. Die Kassenärztliche Vereinigung (KV) organisiert die Impfungen. Die Einrichtungen haben sicherzustellen, dass ihren Bewohnern oder betreuten Personen ein solches Impfangebot gemacht werden kann. Sie kontaktieren die Hausärzte, die für gewöhnlich in der Einrichtung tätig sind. Auffrischungsimpfungen bei sogenannten Höchstbetagten ab 80 Jahren und Personen mit Immunschwäche oder Immunsuppression erfolgen durch niedergelassene Arztpraxen.

„Vektor"-Impflinge

Eine Auffrischungsimpfung erhalten außerdem Personen, die eine vollständige Impfserie mit Vektor-Impfstoffen von Astra-Zeneca oder Johnson & Johnson erhalten haben oder nach einer Genesung von COVID-19 einen dieser Vektor-Impfstoffe erhalten haben Bedingung für eine Auffrischungsimpfung ist bei diesen Personen, dass der Abschluss der ersten Impfserie mindestens sechs Monate zurückliegt. Das Alter der Person ist hier unerheblich. Sie erhalten ein halbes Jahr nach der vollständigen Impfserie eine Auffrischungsimpfung bei einem niedergelassenen Arzt mit einem mRNA-Impfstoff von Biontech oder Moderna. Wegen der zeitlichen Fristen wird diese Auffrischungsimpfung erst nach der vom Land verfügten Schließung der Impfzentren am 30. September möglich sein. Für die Coronaschutzimpfungen ist ab 1. Oktober nach Vorgabe des Landes planmäßig die niedergelassene Ärzteschaft zuständig. In jedem Kreis und jeder kreisfreien Stadt soll aber eine „Koordinierende Covid-Impfeinheit" eingerichtet werden.

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