Ausweis- und Meldeangelegenheiten jetzt wieder kurzfristig

Die Stadt Krefeld hat ihren Bürgerservice weiter verbessert und an die Situation angepasst, die sich durch die Corona-Pandemie entwickelt hat.

Zur Vorsprache ist seitdem in der Regel eine vorherige Terminvereinbarung erforderlich. Die Einschränkungen im Lockdown und darüber hinaus hatten dazu geführt, dass sich ein Bearbeitungsstau gebildet hat und Bürger kaum noch zeitnahe Termine für Ausweis- oder Passangelegenheiten sowie An- oder Ummeldungen bekommen konnten. „Wir haben auf diese unbefriedigende Situation reagiert und insbesondere seit April immer wieder mit neuen Zusatzangeboten nachjustiert.

Unter anderem haben wir nach und nach mehr Standorte geöffnet.", beschreibt die zuständige Beigeordnete Cigdem Bern die Situation.Sie fügt hinzu: „Jetzt haben wir einen neuen Meilenstein auf den Weg gebracht. Ab dem kommenden Freitag, 27. August, werden im Zwei-Wochen-Rhythmus rund 2.000 Termine pro Woche freigeschaltet." Somit stehen am Freitag ab 12 Uhr rund 4.000 Termine für die nächsten zwei Wochen bereit. Ab 10. September um 12 Uhr werden dann weitere Termine für die Bürgerbüros in den Stadtteilen angeboten, für den Bürgerservice Mitte, der zurzeit im Stadthaus am Konrad-Adenauer-Platz 17 untergebracht ist, gibt es weitere Termine am 24. September. Das ist so, weil im Bürgerservice Mitte montags und mittwochs die Dienstleistungen auch ohne Terminvereinbarung in Anspruch genommen werden können. „Diesen Service bietet nach unserer Kenntnis derzeit nur Krefeld an", sagt Dirk Bangel, Leiter des Fachbereichs Bürgerservice. „In den umliegenden Kommunen läuft alles ausschließlich über Terminvergabe. Bei uns hingegen kann man inzwischen - trotz der weiter bestehenden Einschränkungen durch Vorgaben zum Schutz gegen die Corona-Pandemie, denen auch die Stadt Krefeld unterworfen ist - bei Bedarf sogar tagesaktuell sein Anliegen klären".

Wartemarken-Ausgabestellen vor dem Stadthaus

Die Ausgabe von Wartemarken erfolgt an diesen zwei Wochentagen in zwei Zeitfenstern. So wird das Kontingent an Wartemarken für den Vormittag jeweils ab 8 Uhr sowie ab 13 Uhr für die Nachmittagstermine ausgegeben. Dazu sind zwei Wartemarken-Ausgabestellen vor dem Stadthaus eingerichtet, getrennt nach Meldeangelegenheiten und Passangelegenheiten. Das verkürzt die Warteschlangen und verschafft einen schnellen Überblick, ob noch genügend Termine verfügbar sind. Falls sich abzeichnet, dass das entsprechende Kontingent erschöpft ist, wird dies umgehend den Wartenden vor Ort mitgeteilt. Außerdem spricht eine Mitarbeiterin die Wartenden schon frühzeitig an um zu klären, ob sie alle erforderlichen Unterlagen mitgebracht haben. So muss keiner erst lange warten, bis er an der Reihe ist, um dann zu erfahren, dass etwas fehlt oder keine Wartemarken mehr verfügbar sind.

„Diese ganzen Anpassungen haben wir durch stetiges Beobachten der Situation vornehmen können", sagt Cigdem Bern. „Beispielsweise konnte die Freischaltung der neuen Termine bisher nur Systembedingt um Mitternacht eingespielt werden. Da das für die Bürgerinnen und Bürger nicht zumutbar ist, schalten wir nunmehr mittags um 12 Uhr manuell die Termine frei. Außerdem haben wir feststellen müssen, dass trotz kurzfristiger Terminerinnerung per E-Mail mit der Möglichkeit eine Absage per Knopfdruck immer noch viele Termine nicht wahrgenommen, aber auch nicht abgesagt werden. Mit diesem Erfahrungswert lassen wir jetzt eine Überbelegung zu um die Freiräume zu füllen, die sich so ergeben".Für die drei Wochentage dienstags, donnerstags und freitags können für das Bürgerbüro Mitte im Stadthaus und für alle Wochentage in den anderen nach Terminvergabe geöffneten Bürgerbüros in Bockum, Fischeln, Hüls, Oppum und Süd die Termine reserviert werden.

Foto: Stadt Krefeld, Presse und Kommunikation

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