Neue Leiterin für das Familienbildungswerk im DRK Krefeld

„Ich wollte gerne weiter pädagogisch arbeiten, aber auch konzeptionell und organisatorisch“ - Irina Osthoff ist die neue Leiterin des Familienbildungswerkes im DRK Kreisverband Krefeld.

Die 34-Jährige hat ihr Lehramtsstudium 2016 mit dem „Master of Education“ an der Bergischen Universität Wuppertal abgeschlossen und leitete zuletzt das „grüne Klassenzimmer“ bei der Landesgartenschau in Kamp-Lintfort. Dabei sei ihr klar geworden, dass ein Gestaltungsfreiraum abseits des Unterrichts auch eine sehr reizvolle Aufgabe sei, „daher habe ich mich um die freiwerdende Stelle beim Krefelder DRK beworben“.

Wichtig sei ihr auch die soziale Komponente, die die Arbeit bei einem gemeinnützigen Familienbildungswerk mit sich bringe: „Das gibt meinem Tun einen zusätzlichen Sinn und eine Bedeutung“, sagt sie. Zusammen mit Jennifer Winkmann (Verwaltungsmitarbeiterin) betreut Irina Osthoff das laufende Jahresprogramm und arbeitet am Konzept für das Programm 2022. „Dabei bleibt natürlich einer unserer Schwerpunkte die frühkindliche Bildung und Bewegung. Kurse in diesem Bereich sind nur schwer digital durchzuführen, wir planen alles so, dass wir den Teilnehmenden die größtmögliche Sicherheit bieten und verschiedene Corona-Szenarien berücksichtigen“, so Irina Osthoff, die in Leverkusen geboren wurde und dort wohnt. Präsenzveranstaltungen seien in diesem Bereich besonders wichtig, um den Eltern den Erfahrungsaustausch und eine Vernetzungsmöglichkeit anzubieten. „Die Eltern sind unglaublich dankbar, dass wir im Sommer bereits mit PeKiP®-Kursen und Baby-Massage gestartet haben.

Sie suchen Möglichkeiten, denn was in der Kindheit versäumt wird, ist schwer aufzuholen“, berichtet die neue Bildungswerk-Leiterin. Corona und die Digitalisierung haben auch einen neuen Themenschwerpunkt angestoßen: Geplant ist, Kurse zum Thema Gefahrenpotential der Digitalisierung, Cyber-Mobbing... zu entwickeln. Auch Selbstverteidigungskurse für Kinder – sowohl gegen körperliche als auch gegen psychische Gewalt – werden wieder angeboten. Im Bereich Gewaltprävention möchte Irina Osthoff die Zusammenarbeit mit verschiedenen Partnern weiter entwickeln. Ausgebaut wird das Thema „Bildung für nachhaltige  Entwicklung“ – als einen Termin gibt es die Herbstwerkstatt: Papier schöpfen am 20. Oktober (11 bis 16 Uhr) zum Thema Papiersparen und Recyceln für Grundschulkinder. Fester Bestandteil im Programm des Familienbildungswerkes sind Kurse im Bereich Erste Hilfe, etwa für Tagesmütter/-väter, speziell für Senioren oder für Kinder. Auch der Bereich Gesundheit / Entspannung bleibt mindestens im bisherigen Umfang im Programm. „Wir freuen uns außerdem ab dem 29. Oktober zwei Kurse zur Wassergewöhnung/ Anfängerschwimmer für Kinder von 4,5 bis 7 Jahre anbieten zu können“, meint Irina Osthoff.

Ein weiterer Wunsch – wenn es Corona zulässt – ist ein „integratives Café“ als Treffpunkt in der DRK-Geschäftsstelle Burchartzhof in Bockum: „Hier sollen sich Jung und Alt, Menschen mit und ohne Migrationshintergrund und jeder, der mag, austauschen. Das passt zu den Leitbildern des Roten Kreuzes, überparteilich, überkonfessionell und ohne Ansehen der Nationalität zu arbeiten“, meint Irina Osthoff. Noch am 26. Oktober gibt es einen Info-Abend zum Thema „fairtrade“.

Nächstes Jahr soll auch die berufsbegleitende Fortbildung „Systemischer Coach“ wieder beginnen – der Info-Abend ist am 25. Oktober.
 

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