Sportanlage Sprödental soll nach Norden erweitert werden

Zur Planung der Umbaumaßnahmen auf der Sportanlage Sprödental hat es nun einen weiteren Workshop gegeben.

Die Teilnehmenden, darunter Personen aus Bürgerschaft, Vereinen, Schulen, Stadtsportbund, Interessensverbänden und Verwaltung, haben die mögliche Flächenerweiterung nach Norden für gut befunden wie auch die Möglichkeit, im notwendigen Maße in die vorhandenen Grünstrukturen eingreifen zu können.

Planungen schreiten voran

 

Zuletzt hatte es die Sorge gegeben, die angestrebten Veränderungen auf dem bisherigen Areal nicht durchführen zu können. Ein mindestens zufriedenstellendes Ergebnis für eine Neuplanung und Sanierung sei nur möglich, wenn zusätzliche angrenzende Flächen in den weiteren Planungs- und Umsetzungsprozess einbezogen werden können, hieß es nach einem der Workshops. Dieses Problem ist nun aber gelöst. Der Masterplan kann daher entsprechend konkretisiert und finalisiert werden, ehe er in der Bezirksvertretung Mitte und der Sportstättenkommission vorgestellt wird. Ende 2021/Anfang 2022 soll dann über eine entsprechende Beschlussvorlage die Umsetzung der Sanierung und die damit verbundene Beauftragung von Planung und Bau von Kommunalbetrieb und Zentralem Gebäudemanagement beraten und beschlossen werden. Parallel hierzu werden Fördermöglichkeiten auf Landes-, Bundes- und EU-Ebene ausgelotet. Mit dem ersten „Spatenstich" zur Sanierung der Freianlage kann demnach im Sommer 2023 gerechnet werden. Aktuell rechnet die Stadt mit einer Gesamtbauzeit (Freianlage und Funktionsgebäude) von mindestens 18 Monaten.Leuchtturm-Projekt des Sportentwicklungsplans Auf der Sportanlage Sprödental ist die mit fünf Millionen Euro größte Investition einer Freianlage im Rahmen der Sportentwicklungsplanung vorgesehen. Stadtdirektor Markus Schön nannte den „Sportpark Sprödental" ein Leuchtturm-Projekt des Sportentwicklungsplans, „ein wahres Schmuckstück." Er sei mit den Schwerpunkten Schulsport, Leichtathletik, Amercian Football und Fußball sowie Bewegungsflächen für eine öffentliche Nutzung ein großer Baustein im Rahmen des „Sportentwicklungsplans KR2032" sowie der Umsetzung der Quartiersblicke. Auf der Anlage gibt es aktuell einen Ascheplatz, einen Rasenplatz und ein in die Jahre gekommenes Umkleidegebäude sowie das Haus des Platzwarts.

In der Arbeitsgemeinschaft Sportfreianlagen der Sportstättenkommission war deutlich geworden, dass der Stadt eine zentral erreichbare Örtlichkeit zur Durchführung von Schulsport mit leichtathletischem Schwerpunkt (Typ B Anlage) sowie leichtathletischen Schulwettkämpfen (Sportfeste, Stadtmeisterschaften) fehlt. Zudem wird die Anlage zur neuen Heimat der Krefeld Ravens (American Football). Zur „Schaffung von Platz für alle" wird ein neues, großes Funktionsgebäude nebst zusätzlicher kleiner Materialgebäude die Sanierung der Freianlage zielgerichtet ergänzen, ebenso wie multifunktionale Bewegungsflächen.

Foto: Stadt Krefeld, Presse und Kommunikation, A. Bischof

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