„Lyrik macht Stadt"-Festival vom 10. bis 14. November

Das Niederrheinische Literaturhaus der Stadt Krefeld veranstaltet erstmals das Festival „Lyrik macht Stadt"

17 Gedichte von zeitgenössischen Autoren sind dabei vom 10. bis 14. November auf vielfältige Weise in der Innenstadt erlebbar - auf Plakaten, in kurzen Filmen oder über Hörstationen. Zum Auftakt wird am Mittwoch, 10. November, um 19 Uhr eine „Lyrikzentrale" in der Königstraße 85 eröffnet. Zur Begrüßung sprechen Dr. Gabriele König, Kulturbeauftragte der Stadt, und Beate Möllers vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen.

Dazu gibt es kurze Gespräche mit Autoren, Studierenden und weiteren am Programm Beteiligten. Während des Festivals öffnet die Lyrikzentrale täglich von 10 bis 18 Uhr. Dort sind unter anderem sechs Lyrik-Kurzfilme und fünf Gedicht-Plakate zu sehen, die Studierende der Hochschule Düsseldorf und der Hochschule Niederrhein in Seminaren eigens für das Festival entworfen und produziert haben. Die Plakate werden zudem auf den Krefelder Kultur-Litfaßsäulen und auch in einigen Schaufenstern der Innenstadt gezeigt. Eine weitere Besonderheit: Im Innenstadt-Karré zwischen Neumarkt und Dionysiusplatz sind an acht Laternen Hörstationen installiert, die zwischen 12 und 19 Uhr in Dauerschleife jeweils ein Gedicht ausstrahlen.Entwickelt hat das Festival Dr. Thomas Hoeps, Leiter des Literaturhauses, der als künstlerischen Co-Leiter den Lyriker Dr. Henning Heske ins Boot holte. Heske verantwortet maßgeblich die Gedichtauswahl. „Mit einer Ausnahme erzählen alle Gedichte vom Leben in der Stadt", berichtet er. „Was die Autoren betrifft, ist es ein guter Mix aus hiesigen und überregionalen Schriftstellern." So finden sich neben Texten von Frank Schmitter, Viktoria Lösche und Liesel Willems auch welche von Nora Bossong, Marion Poschmann oder Durs Grünbein. In alle Werke, aus denen die 17 Gedichte stammen, kann man sich übrigens an einer Bücherstation in der Lyrikzentrale vertiefen.

Ein Höhepunkt des Festivals soll die Aktion „Gedichtgängerzone - Lyrik live" am Samstag, 13. November, ab 11 Uhr auf der Hochstraße werden. „Wir laden die Krefelderinnen und Krefelder herzlich dazu ein, ihr Lieblingsgedicht vorzutragen", erklärt Hoeps, „damit die Stadt einmal voller Poesie ist." Spaß und Freude soll es machen, wenn es irgendwo auf Schwanenmarkt-Höhe losgeht und man Gedicht für Gedicht Richtung Neumarkt wandert, wo noch ein Finale geplant ist. Wer mitmachen möchte, sollte sich schnell per E-Mail This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it. oder unter Telefon 0 21 51 / 15 43 76 6 anmelden. Dort werden auch Fragen beantwortet.

Gedichtbeschwerdestelle wird eingerichtet

Am selben Samstag wird in der Lyrikzentrale außerdem eine Gedichtbeschwerdestelle eingerichtet, wo sich Besucher über die Gedichte des Festivals beklagen und unterhalten können. Die beiden Dichter und Lyrikexperten Christoph Wenzel (12 bis 14 Uhr) und Henning Heske (14 bis 16 Uhr) freuen sich auf ein Gespräch. Besucher können übrigens auch ein anderes Gedicht mitbringen, das sie schon länger beschäftigt oder gar quält.

Für Kinder von neun bis 13 Jahren wird am Donnerstag, 11. November, von 15 bis 18 Uhr die Schreib-Werkstatt „Gedichte schreiben und gestalten" kostenlos angeboten. In der Lyrikzentrale gibt die Krefelder Autorin Wienke Treblin Tipps und hilft beim Schreiben. Als Illustratorin zeigt sie zudem, wie die Kinder ihre Gedichte danach auch auf Plakate bringen können. Anmeldungen für die nur zehn freien Plätze sind ab sofort per E-Mail an This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it. oder unter Telefon 0 21 51 / 15 43 76 6 möglich.

Foto: Stadt Krefeld, Presse und Kommunikation, A. Bischof

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