„Asteroidenschwarm" im Museum Haus Esters

Aus dem Konvolut von rund 150 Werken hat Dr. Martin Hentschel, Leiter der Kunstmuseen Krefeld, nun rund 40 Skulpturen, Gemälde, Gouachen, Zeichnungen, Druckgrafiken und Videoarbeiten im Haus Lange für die Ausstellung „Zugaben" ausgewählt. Die Sammlungspräsentation in der Mies-van-der-Rohe-Villa an der Wilhelmshofallee anlässlich des 30-jährigen Bestehens der Freunde der Kunstmuseen dauert bis zum 16. Februar. Im Museum Haus Esters präsentiert die Künstlerin Alicja Kwade, Jahrgang 1979, neue Positionen ihres Werks. Mit „1417 + (16.08.2013)" hat sie eine monumentale Installation geschaffen, die das Konzept einer Verknüpfung des Innen- und Außenraums der Villa durch den Architekten Ludwig Mies van der Rohe um die Dimension des Weltraums erweitert: Feine Sandkörner bilden ein kleines Dreieck in einem Zimmer des Museums Haus Esters in Krefeld. Das Dreieck fächert sich zum Fenster weiter auf, die Größe der Steine nimmt dabei stetig zu. Jenseits der Fensterscheibe setzt sich die Vergrößerung der Steine gut zwanzig Meter in den Garten fort. Dieses Spiel wird mit sieben Tonnen schweren Findlingen abgeschlossen. Jener Steinenschwarm steht stellvertretend für die über 1400 bekannten Asteroiden, die als potenzielle Gefahr aus dem All die Erdbahn kreuzen könnten. In ihrer Ausstellung „Grad der Gewissheit" thematisiert die in Berlin arbeitende Kwade mit weiteren Installationen und Skulpturen jenen Faktor der Unsicherheit, der Systemen und Prognosen innewohnt. Die Ausstellung „Grad der Gewissheit" im Museum Haus Esters, Wilhelmshofallee 91-97, in Krefeld dauert bis zum 16. Februar. Weitere Informationen stehen im Internet unter www.kunstmuseenkrefeld.de

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