Bayer Kanuten hinter Olympioniken zurück

Beim hochkarätig besetzten internationalen Kanusprint in Lippstadt mussten sich die Uerdinger Kanuten Cedrik Schulz, Matthias Winkmann und Timo Degen einem enorm starken Starterfeld gegenüber sehen.

Für den erst sechzehn jährigen Degen war im dritten Durchlauf, des K.O. Wettbewerbes, Schluss! Er unterlag in dem wohl stärksten Feld mit Olympia- Bronzemedaillen Sieger, Hannes Aigner und National Teamfahrer Fabian Dörfler. Degen war dennoch zufrieden, da der Nachtwettkampf etwas ganz Besonderes bietet. Das mit 1750 Euro Preisgeld dotierte Rennen findet nämlich unter Flutlicht statt. Schulz erreichte ebenfalls den dritten Durchlauf und zeigte an diesem Abend, dass er es drauf hat.

Am Tor 6 bekam er Wasser auf das Heck seines Kajaks, kenterte und mussten Rollen. Er behielt die Nerven und warf im Anschluss sein Paddel über ein in 2 Meter Höhe hängendes Banner und erreichte somit eine weitere Runde. Die Regeln sind speziell für dieses Spektakel ausgelegt, das Werfen des Paddels gehört dazu und ist eine zusätzliche Attraktion für die Zuschauer. Trainer Winkmann gab ebenfalls ordentlich Gas in seinem Kajak. Am Ende wurde die Luft immer dünner und gegen die internationale Konkurrenz mit holländischen Topfahrern hatte auch er keine Chance. Am Ende gewann auch der Olympiaanwärter aus den Niederlanden und nahm die 1000 Euro dankend entgegen.

Text und Bilder: Jörg Degen


 

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