Basketball - Barmen zeigt Bayer Grenzen auf

Nur eine Halbzeit lang agierten die Basketballer des SC Bayer 05 Uerdingen auf Augenhöhe, dann setzten sich die Gäste aus Wuppertal ab.

Folgerichtig verloren die Riesen vom Rhein ihr zweites Heimspiel im Sportpark am Löschenhofweg mit 67-80 (40-42). Uerdingen ohne Heckel, Kazantzidis und Engel, auf der Gegenseite reiste Barmen nur mit 8 Spielern an. Wer jetzt dachte, dass die Begegnung ein Spaziergang werden würde, wurde bitter enttäuscht. Bayer konnte die Leistung des Auswärtssiegs in Bad Honnef nicht wiederholen und musste der Physis der Gäste Tribut zollen.

Coach John F. Bruhnke schickte zunächst Niederehe, Bakoa, Rottgardt – von der Heiden, Methner und Luzolo aufs Feld. Diese „Starting Five“ startete gut, ein Dreier von Bakoa eröffnete die Partie, Bayer startete 7-2 (3. Minute) und 15-7 (7. Minute). Eine Barmer Auszeit brachte die Gäste zurück ins Spiel. Wechselnde Verteidigungen brachten die Gastgeber etwas aus dem Konzept, beim 18-18 zum Ende des 1. Viertels war wieder alles offen. Auch das zweite Viertel blieb offen, beide Teams agierten auf Augenhöhe, mit 40-42 ging es in die Halbzeitpause. Dann folgte die vorentscheidende Phase des Spiels: Der Barmer TV erzielte 13 Punkte in drei Minuten, der SC Bayer 05 Uerdingen nur 3. Vom 43-55 Rückstand (23. Minute) erholten sich die Rheinstädter nicht mehr. 55-63 hieß es nach drei Vierteln, in den letzten 10 Minuten kam Bayer nicht näher als 59-66 (35. Minute) heran. Bayer Coach Bruhnke bedauerte die vergebene Chance: „Wir haben es heute versäumt, aus der Dezimierung des Gegners Kapital zu schlagen. Mit unserer Leistung der Vorwoche hätten wir heute gewinnen können. Bakoa war durch eine Wadenverletzung gehandicapt und war trotzdem unser Topscorer. Wir sind weiterhin im Soll und müssen aus diesen Niederlagen lernen."

SC Bayer 05 Uerdingen: Romeo Bakoa (20 Punkte), Jörg Rottgardt – von der Heiden (13), Benjamin Luzolo (12), Alex Niederehe (5), Sami Alsahin (5), Gjavit Ebiballari (4), Timo Vogt (2), Adrian Corley (2), Steffen Methner (2), Ruben Fabers (2), Nicolas Bolte, Timo Hülsmann.
 

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