Sportplatz Horkesgath soll neue Gebäude bekommen

Auf der Sportanlage Horkesgath sind derzeit Bauarbeiter damit beschäftigt, ein Kunstrasenfeld auf dem bisherigen Ascheplatz, umgeben von einer Typ-C-Anlage für die Leichtathletik zu errichten.

Für diese Arbeiten, die voraussichtlich im ersten Quartal 2022 beendet sind, sind 1,3 Millionen Euro vorgesehen. Zwischen dem dann entstandenen neuen Kunstrasenplatz und dem Naturrasenspielfeld soll zudem ein neues Aufenthalts-Gebäude mit ausreichend Duschen und WC-Räumen entstehen. Darüber hat der Sportausschuss beraten. Auf der neu entstehenden Freifläche neben dem neuen Gebäude wird aktuell die Errichtung einer Boulehalle geprüft.

Dies wurde vom Sportausschuss aktuell empfohlen und soll in der Sitzung am 15. Juni im Rat endgültig abgestimmt werden. Die Maßnahme kann dann direkt im Anschluss an die Fertigstellung des Kunstrasenfeldes im Frühjahr 2022 erfolgen und dauert voraussichtlich rund 15 bis 18 Monate.Der Sportausschuss hat einstimmig beschlossen, der Rat der Stadt Krefeld solle die Zustimmung für den Neubau des Funktionsgebäudes mit Vereinsheim und dem Bau eines Materialgebäudes auf der Bezirkssportanlage Horkesgath geben. Die Maßnahme hat ein Gesamtkostenvolumen von rund 1,73 Millionen. Davon sollen 525.000 Euro aus dem Förderprogramm des Bundes „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur kommen. Der Neubau eines Funktionsgebäudes mit Vereinsheim ist dringend nötig aufgrund des bestehenden Bedarfs (Umkleiden, Materiallager) und des schlechten baulichen Zustandes des vorhandenen Vereinsgebäudes. Dem Verein und dem Schulsport wird damit eine moderne und zukunftsfähige Sportstätte geboten. Die Planung beinhaltet einen eingeschossigen, barrierefreien Ersatzbau zwischen dem bestehenden Vereinsgebäude und dem vorhandenen Kleinspielfeld sowie ein zusätzliches Materialgebäude im Eingangsbereich der Anlage.

Der Grundriss des Ersatzneubaus ermöglicht barrierefrei insgesamt sechs Umkleiden, Duschen und Toiletten, zwei Schiedsrichterkabinen, ein Geschäftszimmer, ein Behinderten-WC, ein Vereinsheim mit kleiner Küche sowie alle notwendigen Nebenräume für Technik und Putzmittel. Der Ersatzneubau erhält an den Vorderseiten und der geplanten Außenterrasse ein Dach mit entsprechendem Überstand als Wetterschutz. Das Gebäude wird in Modulbauweise und energieeffizient geplant und gebaut. Mit dem Ersatzneubau werden die jährlichen Unterhaltungskosten insgesamt gesenkt. Das stark sanierungsbedürftige und nicht barrierefreie Vereinsgebäude wird nach Inbetriebnahme des Ersatzneubaus abgerissen.Nach dem Abbruch des Vereinsgebäudes entsteht eine große, für den Sport zusätzlich nutzbare und wertvolle Freifläche. Denkbar ist hier dann die Errichtung einer einfachen Boulehalle, die zukünftig von allen Boule-Vereinen der Stadt Krefeld gemeinsam genutzt werden kann. Die Kosten für den Ersatzneubau belaufen sich nach der vorliegenden Kostenschätzung des Zentralen Gebäudemanagements auf zwei Millionen Euro brutto.

Foto: Stadt Krefeld, Presse und Kommunikation, A. Bischof

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